Box-Weltmeister Charr beim Wiener Opernball

Manuel Charr (33) zwischen edlem Frack und verschwitzten Shorts: Mit seinem Manager Christian Jäger (52) besuchten der Kölner Schwergewichtsweltmeister und seine Verlobte Ceyda (29) den Wiener Opernball. Und der „Diamond Boy“ war völlig begeistert von seinem ersten Mal. „Das war wirklich super“, schwärmt Charr im EXPRESS-Gespräch: „Das ist ein bisschen eine andere Welt, das  ganze Ambiente ist überwältigend, so ähnlich muss es wohl auf der Titanic ausgesehen haben. Alle tanzen und haben Spaß, wirklich ein sehr emotionaler Abend. Wir hatten eine tolle Loge, der Bundespräsident hat uns direkt gegenüber gesessen.“



Manuel Charr zurück im Training

Am Freitag saß Charr dann schon wieder im Flieger zurück nach Köln, wo das Training wartete. Der WBA-Weltmeister ist schon in der Vorbereitung  auf seine Pflicht-Titelverteidigung gegen Fres Oquendo (44/Puerto Rico). Doch der Traum vom Heim-Fight in der Lanxess-Arena platzte am Freitag bei der Kampf-Versteigerung in Toronto: Oquendos Team POW Sports Entertainment sicherte sich die Rechte mit einem Gebot von 600.000 US-Dollar.

Der Kampf soll nun  am 4. Mai in Chicago stattfinden, Charrs Management hatte für den 7. April die Arena geblockt.

Charr: „Chicago ist eine tolle Stadt. Ich habe viele Fans in den USA.  Natürlich wäre es mir lieber gewesen, zu Hause in Köln zu boxen. Aber ich hoffe, dass mich viele Fans in die USA begleiten werden.“

Eine Reise, die auch Manager Jäger nutzen möchte: „Ich sehe den Kampf in Chicago als große Chance für Manuel. Wer hat schon die Möglichkeit, sich  so  in den USA zu präsentieren? Jäger hatte übrigens nur 101.000 Euro geboten - in der Hoffnung, der einzige Bieter zu sein.


Quelle: express.de
09.02.2018